Christliche Archäologie und Byzantinische Kunstgeschichte

Wir, Mitarbeiterinnen und Studierende der Abteilung „Christliche Archäologie und Byzantinische Kunstgeschichte“, trauern um

Herrn Universitätsprofessor Dr. Urs Peschlow (11. März 1943 – 16. März 2018),

der nach langer, schwerer Krankheit nur wenige Tage nach seinem 75. Geburtstag verstarb.

Professor Peschlow vertrat von 1985 bis zu seiner Pensionierung 2008 das Fach „Christliche Archäologie und Byzantinische Kunstgeschichte“ und begründete 1991 den entsprechenden Arbeitsbereich am damaligen „Institut für Kunstgeschichte“ sowie den gleichnamigen Studiengang.

Wenn auch der Schwerpunkt seiner Forschungen auf der Architekturgeschichte, insbesondere der Denkmäler Konstantinopels und Kleinasiens lag, so umfassten Forschung und Lehre bei Urs Peschlow doch immer das Gesamtgebiet des Faches, für das er im Lauf der Zeit aufgrund seiner zahlreichen, oft grundlegenden Monographien, Artikel, Grabungsberichte und Rezensionen, aber auch durch viele Vorträge, eine international anerkannte Autorität wurde. Urs Peschlow war wegen seiner menschlichen Ausstrahlung, vielseitigen fachlichen Kompetenz und Offenheit für interdisziplinäre Zusammenarbeit ein hochgeschätzter Kollege und beliebter akademischer Lehrer. Auch nach seiner Emeritierung blieb er der Abteilung verbunden und war in der Forschung weiterhin sehr aktiv. Wir werden ihn sehr vermissen. Unser Mitgefühl gilt seiner Ehefrau Dr. Sabine Möllers und allen Angehörigen.

Univ.-Prof. Dr. Vasiliki Tsamakda, Prof. Dr. Neslihan Asutay-Effenberger, Dr. Antje Bosselmann-Ruickbie, auch im Namen der studentischen Hilfskräfte, Studierenden, AbsolventInnen und Alumni

Nachruf auf Universitätsprofessor Dr. Urs Peschlow